Hundekrankheiten – die häufigsten Erkrankungen und ihre Behandlung

Hunde sind treue Begleiter und Freunde, aber leider auch anfällig für Krankheiten. Welche Hundekrankheiten gibt es und wie können sie behandelt werden? In diesem Blog erfahrt ihr alles über die häufigsten Erkrankungen bei Hunden und was man dagegen tun kann.

Welche Hundekrankheiten gibt es?

Hundekrankheiten gibt es viele, einige sind leicht zu behandeln, andere schwerer. Aber alle Hunde sollten regelmäßig vom Tierarzt untersucht werden, um mögliche Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

Die häufigsten Hundekrankheiten sind:

Allergien beim Hund

Hunde sind oft allergisch auf bestimmte Stoffe, die sie in ihrer Umgebung finden. Dies kann zu Symptomen wie Juckreiz, Ausschlag und Brennen der Augen führen. Die häufigste Allergie beim Hund betrifft Futtersorten und Zusatzstoffe. Aber auch Pollen, Bakterien und Medikamente können Allergien auslösen. Wenn Ihr Hund allergisch ist, sollten Sie mit Ihrem Tierarzt über die beste Behandlung sprechen.

In manchen Fällen reicht es aus, Ihren Hund an einen anderen Ort zu bringen oder das Futter zu wechseln. In anderen Fällen muss er medikamentös behandelt werden. Um eine allergische Reaktion zu vermeiden, sollten Sie Ihren Hund regelmäßig untersuchen lassen. Auch eine gesunde Ernährung kann helfen, Allergien vorzubeugen.

Verdauungsprobleme

Eines der häufigsten Probleme, die Hunde haben, sind Verdauungsprobleme. Die Symptome können sehr unangenehm sein und reichen von Durchfall und Erbrechen bis hin zu Bauchschmerzen und Blähungen. Verdauungsprobleme können auf viele verschiedene Ursachen zurückzuführen sein, von einer unausgewogenen Ernährung bis hin zu Stress oder einer Infektion. In den meisten Fällen lassen sich Verdauungsprobleme jedoch erfolgreich behandeln.

Wenn Ihr Hund Verdauungsprobleme hat, sollten Sie ihm vor allem viel Ruhe gönnen und ihn nicht zu sehr belasten. Auch eine gute Ernährung ist wichtig – füttern Sie Ihren Hund am besten mit leicht verdaulichen Nahrungsmitteln wie Reis oder Hüttenkäse. Wenn die Symptome länger andauern oder sich verschlimmern, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Hauterkrankungen

Hauterkrankungen bei Hunden sind häufig und können unangenehm für sowohl Tier als auch Halter sein. Sie können jedoch gut behandelt werden, wenn sie früh erkannt werden. Die häufigsten Hauterkrankungen bei Hunden sind:

1. Milbenbefall: Milben sind kleine Parasiten, die auf der Haut leben. Sie ernähren sich von abgestorbenen Hautschuppen und können Juckreiz verursachen. Milbenbefall ist häufig bei jungen oder älteren Hunden und kann durch Kontakt mit anderen Tieren übertragen werden. Die Behandlung besteht in der Regel aus einem Antiparasitikum, das vom Tierarzt verschrieben wird.

2. Schorf: Schorf ist eine Infektion der Haut, die oft durch Kratzen oder Reiben entsteht. Schorf kann Juckreiz, Rötung und Abschürfungen verursachen. Die Behandlung besteht in der Regel aus einer antibakteriellen Creme oder Lotion, die vom Tierarzt verschrieben wird.

3. Pilzinfektion: Pilzinfektionen der Haut sind häufig bei älteren oder immungeschwächten Hunden und können Juckreiz, Rötung und Haarausfall verursachen. Die Behandlung besteht in der Regel aus einer antifungalen Creme oder Lotion, die vom Tierarzt verschrieben wird.

Augenerkrankungen

Augenerkrankungen sind eine der häufigsten Hundekrankheiten. Die meisten Augenprobleme sind leicht zu behandeln und heilen schnell ab. Doch es gibt auch ernsthafte Augenerkrankungen, die sofortige medizinische Versorgung erfordern. Eines der häufigsten Augenprobleme bei Hunden ist Conjunctivitis (Bindehautentzündung). Diese Entzündung kann bakteriell oder viral bedingt sein und oft mit Tränenfluss einhergehen. Die Behandlung besteht in der Regel aus Augenspülungen oder Augentropfen, um die Entzündung zu lindern.

In selteneren Fällen muss das Tier auch mit Antibiotika behandelt werden. Auch Tränengassern können bei Hunden ernsthafte Augenerkrankungen verursachen. Hierbei handelt es sich um eine Reaktion des Gehirns auf äußere Reize wie Lärm oder Gerüche. Tränengassern kann entgegengewirkt werden, indem die Ursache des Problems eliminiert wird oder dem Tier ein Beruhigungsmittel verabreicht wird. In selteneren Fällen muss das Tier stationär behandelt werden, um den Schmerz zu lindern und die Beschwerden zu mildern.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Eine Vielzahl von Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs sind bei Hunden leider häufig. Das hängt mit dem besonderen Sinnesorgan des Hundes zusammen, dem renal sense Organ. Dieses Organ ermöglicht es dem Hund, über sehr kleine Veränderungen im Blutdruck und in der Herzfrequenz sehr genau zu informieren. Wenn die normale Regulation des Herzens durch eine Erkrankung gestört ist, kann dies auch bei Menschen zu ernsthaften Problemen führen. Eine der häufigsten Erkrankungen des Herzens ist die dilatative Kardiomyopathie (DCM). Diese Erkrankung beginnt meistens mit einem schwachen oder unregelmäßigen Herzschlag.

Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Vergrößerung der Herzkranzgefäße und letztlich zu einer Ausdehnung der Herzmuskelwand. Die DCM kann schwere Folgen haben und endet oft tödlich. Eine vorbeugende Behandlung ist bisher nicht möglich. Die Symptome können aber gut behandelt werden. Eine weitere häufige Erkrankung des Herzens ist die Koronare Herzkrankheit (KHK). Diese entsteht meistens infolge einer Arteriosklerose der Koronararterien, den Hauptblutgefäßen, welche das Herz versorgen. Die KHK kann schwerwiegende Folgen haben und endet oft tödlich. Die vorbeugende Behandlung besteht in einer regelmäßigen Kardiologischen Untersuchung sowie gesunder Lebensweise (Adipositas-, Rauch- und Alkoholkonsum sollten vermieden werden). Die Symptome können aber gut behandelt werden (Medikamente, Ballonkatheterisierung etc.).

Fazit

Wenn Sie einen Hund halten, sind Sie vielleicht auch schon mal krank geworden. Jedes Tier hat seine eigenen kleinen und großen Krankheiten und Probleme, die es von Zeit zu Zeit heimsucht. Manche sind leicht zu behandeln und verschwinden schnell wieder, während andere länger anhalten können und eine umfangreichere Behandlung erfordern. Wenn Sie jedoch aufmerksam bleiben und nach den ersten Anzeichen von Krankheit suchen, können Sie Ihren Hund normalerweise gut behandeln und ihn rasch wieder gesund werden lassen.